Wurmkur für Katzen

Wurmkur für Katzen

Die Bekämpfung von Wurmbefall spielt in der Katzenhaltung eine große Rolle. Nicht nur Freigänger sollte man regelmäßig entwurmen, sondern auch reine Wohnungskatzen. Katzen, welche nur in der Wohnung leben, können Wurmeier aufnehmen, die an den Schuhen der Menschen in die Wohnung gebracht werden. Freigänger infizieren sich meistens über erlegte Mäuse, die von Würmern befallen sind.

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Eine verwurmte Katze stellt für Menschen eine große Gefahr dar, da der Mensch sich beim täglichen Kontakt mit dem Tier ebenfalls mit Würmern infizieren kann. Besonders hoch ist diese Gefahr in Haushalten mit Kindern. Bei erwachsenen Tieren kann es durch einen starken Wurmbefall zu einem schlechten Allgemeinbefinden kommen. Das Tier magert ab, ist lustlos und kann eine Blutarmut entwickeln. Im schlimmsten Fall kann ein unbehandelter Wurmbefall auch zum Tod des Tieres führen. Aus diesen Gründen sollte man seine ausgewachsene Katze etwa alle drei Monate mit einem Wurmmittel behandeln.

Auch bei Kitten ist eine sorgfältige Wurmbehandlung sehr wichtig. Die kleinen Katzen infizieren sich über die Muttermilch mit Würmern. Werden sie nicht ab der zweiten Lebenswoche regelmäßig alle vierzehn Tage gegen die Würmer behandelt, endet dies meist tödlich. Beim Tierarzt sind verschiedene Präparate zur Wurmbekämpfung erhältlich. Es gibt sie flüssig oder als Paste, wie zum Beispiel „Panacur“ und „Banminth“, als Tabletten, wie „Milbemax“ oder als „Spot-On“-Präparat zum Aufbringen im Genick des Tieres, wie beispielsweise „Profender“ oder „Stronghold“.

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